Das

Kepler-
Gymnasium Ulm

Partnerschule (Kenia)

Allgemeine Informationen

 

Der Beginn der Partnerschaft

Etwa im Laufe des Jahres 2005 hatten die Schülersprecher den Wunsch, eine Partnerschaft zu einer Schule in der Dritten Welt aufzubauen, und zwar in Afrika. Das wurde auf der jährlichen SMV-Tagung in Asch, bei der immer alle Klassensprecher zusammen sind, diskutiert und von allen gut geheißen. Also machten wir uns auf die Suche nach einer Partnerschule. Es war klar, dass wir irgendeine Organisation brauchen, die Unterstützungsarbeit in Afrika leistet, bei der wir uns einklinken können. Da erzählte Windy, einer der damaligen Schülersprecher, er habe einen Nachbarn, Herrn Emmelmann, der einen Hilfeverein für Kenia aufgebaut habe. Also setzten wir uns mit Herrn Emmelmann in Verbindung. Der war von unserem Vorhaben begeistert, und wir fanden ihn und den Verein gut, und so vereinbarten wir eine Zusammenarbeit.

Der Verein

Herr Emmelmann war technischer Direktor des Stadttheaters gewesen, und als er im Ruhestand war, kam er zusammen mit seiner Frau auf einer Urlaubsreise nach Kenia, nach Diani Beach, wo die meisten Kenia-Urlauber landen. Aber er blieb nicht nur am Strand zum in der Sonne Schmoren, sondern ging auch mal in das Städtchen Ukunda, etwa 10 km im Landesinneren, wo die schwarzen Arbeitskräfte der Hotels wohnen und wo sich selten Touristen hin verirren. Sie kamen dabei auch zur Mwakigwena Primary School und merkten, da muss man was tun, damit die Kinder besser lernen können.

Frau Emmelmann arbeitete als Krankenschwester in Ulm, und als sie die Sanitätsstation von Ukunda sah, war sie ziemlich entsetzt von den Arbeitsbedingungen dort. Wieder in Ulm, begannen sie beide mit ihrer Unterstützungsarbeit und gründeten den Verein „Wir helfen in Ukunda“. (http://www.msaada.net/) Sie setzten sich zwei Schwerpunkte: sie wollten die Bedingungen in der Krankenstation verbessern und sie wollten der Mwakigwena Primary School helfen. So hatten wir einen Kooperationspartner gefunden, der schon Kontakte zu einer Schule hatte, und wir beschlossen, zur Mwakigwena Primary School eine Partnerschaft aufzubauen.

Was wir wollen

Wir wollen, dass unsere Schüler sehen, dass es in anderen Weltgegenden Kinder gibt, die unter sehr viel schlechteren Bedingungen leben und lernen. Und die trotzdem fröhlich und lebenslustig sein können. Die SMV und die Gesamtlehrerkonferenz haben beschlossen, dass jeweils die 7. Klassen die Partnerschaft betreuen sollen. Sie sollen Briefkontakte zu Schülern und Schülerinnen der Partnerschule herstellen. Und sie sollen Aktivitäten planen und durchführen, mit denen wir unserer Partnerschule helfen können. Wir wollen Spendengelder zusammen bringen, um der Schule helfen zu können. Dass das nötig ist, sieht man an den Bildern (siehe unten).

Es gibt auch Klassenzimmer mit Möbeln, die von unserem Verein bezahlt wurden. Außerdem wurde von den Spendengeldern noch Folgendes finanziert: Die Mauern des Schulgeländes, ein Computerraum mit 20 PCs, Tafeln, ein kontinuierliches Versorgen mit Schulmaterialien, wie Stifte, Hefte, etc. Mittlerweile haben die beiden Partnerschulen einen für das Land relativ guten Standard erreicht. Wir versuchen diesen Standard beizubehalten und wir haben zusätzlich noch die Unterstützung des dortigen Waisenhauses angenommen.

Was wir getan haben

Afrika-Tag

Damit jedermann an der Schule merkt, dass wir etwas Neues eingeleitet haben, feierten wir den Beginn der Partnerschaft mit einem "Afrika-Tag". Einen ganzen Vormittag lang beschäftigten sich alle Schüler der Schule irgendwie mit Afrika. Es kamen viele Menschen zu uns, die etwas mit Afrika zu tun gehabt hatten, die nun von ihren Erfahrungen berichteten. Es gab für die Kleineren Kunstprojekte zu afrikanischen Motiven, es gab Filme und Arbeitsgruppen, in denen über Geschichte und Politik von Afrika diskutiert wurde.

Unterricht

Wir haben Unterrichtsmaterialien für die 7. Klassen erstellt. Im Englischunterricht und in Erdkunde wird nun ein Schwerpunkt "Afrika" und speziell "Kenia" eingebaut.

Aktionen

Bisherige Aktionen:

  • Bleistift- und T-shirttag (Einsammeln von Stiften und T-shirts, die nach Ukunda gebracht wurden
  • Spendenlauf (Die gelaufenen Kilometer wurden durch Sponsoren finanziell honoriert und gespendet)
  • „Big-Shoe-Aktion“/„Ulmer helfen Afrika“ (In Zusammenhang mit der Fußball-WM 2010 wurde der schönste „Big-Shoe“ im Alb-Donau-Kreis prämiert. Das Kepler Gymnasium erzielte den 1. Preis!)
  • Projekttage und Schulfest 2011 mit dem Schwerpunkt Afrika (verschiedene Afrika-Projekte, wie z. B.: afrikanisches Kochen, Henna-Tatoos, etc.)

Regelmäßige Aktionen:

  • Afrika-Flohmarkt (Spendengegenstände von Schülern, Eltern und Lehrern werden auf dem Flohmarkt verkauft)
  • Brieffreundschaft
  • Afrika-Gremiumstreffen (zur Planung von Spendenaktionen)

Geplante Aktionen:

  • Afrika als Teil des Schulfests
Bilder: